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Yoga im Büro?

Sonnengruss im Seminarraum, Qi Gong mit den Kollegen, Rückentraining in der Mittagspause – was vor einigen Jahren noch ungewöhnlich, wenn nicht sogar exotisch anmutete, ist (sportliche) Wirklichkeit geworden: Immer mehr größere Unternehmen sehen die Vorteile eines regelmässigen Bewegung- und Entspannungstrainings ihrer Mitarbeitenden. Sie bieten firmeninterne Kurse von Yoga über Feldenkrais bis Pilates an und engagieren qualifizierte Lehrkräfte für Rückenschule und Autogenes Training.



Gutes für Körper, Geist und Seele

Intensive Ganzkörperkräftigung, sanfte Muskeldehnung oder Walking rund um das Firmengelände für die Ausdauer haben nicht nur einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Fitness. Der berühmte Ausspruch des römischen Dichters Juvenal – “mens sana in corpore sano” (ein gesunder Geist in einem gesunden Körper) ist heute sogar noch aktueller als vor fast 2000 Jahren. Regelmässige Aktivität hält nicht nur fit, sondern sorgt für ein spürbar gesteigertes Wohlbefinden, gute Laune und mehr Gelassenheit.

Das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand den lieben langen Tag am Schreibtisch sitzt oder an der Werkbank steht: Unabhängig von der Art der beruflichen Tätigkeit bringt ein Mix aus Bewegung und Entspannung zahlreiche positive Effekte mit sich: Muskuläre Dysbalancen werden ausgeglichen, Verspannungen gelöst, und das gestresste Arbeitshirn bekommt durch die sportliche Ablenkungen einen frischen Schub an Motivation und Konzentrationsfähigkeit.

Matte an Matte

Ein weiterer Pluspunkt der Aktivität am Arbeitsplatz sind die verbesserten sozialen Beziehungen im Unternehmen. Wer mit der Kollegin Matte an Matte Yoga übt, mit seinem Abteilungsleiter beim Zumba schwitzt oder mit den Lehrlingen eine Runde schwimmen geht, knüpft soziale Kontakte, die sich für die Zusammenarbeit im Job als äusserst wertvoll erweisen. So sind die sportlichen Events im Betrieb keine verlorene Arbeitszeit, sondern ein wertvolles Mittel zu effizientem Teambuilding. Ein weiterer Vorteil für Mitarbeiter und Unternehmen: Wer schon in der Firma etwas für seine Fitness getan hat, kann auch einmal etwas länger am Arbeitsplatz bleiben und hat zu Hause immer noch genügend Zeit zum Ausspannen.

Minipause mit maximaler Wirkung

Auch wenn ein Unternehmen wegen seiner Größe oder Arbeitsstruktur keine Kurse anbieten kann, müssen Mitarbeiter auf ihre gesunden Auszeiten nicht verzichten. Für alle, die den ganzen Tag am Computer sitzen, kann ein gezieltes Augentraining wahre Wunder bewirken. Wer stundenlang in belastenden Haltungen mit handwerklichen Tätigkeiten beschäftigt ist, tut seinem Rücken und der schmerzenden Muskulatur etwas Gutes mit regelmässigen Dehnübungen.

Und der Kreislauf kann schon allein dadurch wieder in Schwung gebracht werden, dass man kurz für ein paar Kniebeugen aufsteht oder auf dem Weg in den vierten Stock grundsätzlich die Treppe dem Lift vorzieht. Nicht vergessen darf natürlich die Erholung für Geist und Seele werden. Hier eignen sich die leicht erlernbare Technik der Progressiven Muskelrelaxation, der erholsame Spaziergang im Seminarraum oder ein paar Yogaübungen am offenen Bürofenster.

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